Archiv für Februar 2010

Am 13.2.2010 auf nach Dresden!

Kein Nazi-Aufmarsch in Dresden:
In mehreren bundesweiten Bündnissen, wie z.B. „No pasarán!“ und “Dresden Nazifrei!” haben sich verschiedene linke und antifaschistische Gruppen zusammengeschlossen, um dem jährlich stattfindenden Nazigroßaufmarsch endlich ein Ende zu bereiten. Helft mit und kommt am 13.02.10 nach Dresden!
dresden-nazifrei

Über uns

Die Initiative „Basisplattform für unabhängige und solidarische Lebensgestaltung“ (kurz BULG), gründete sich 2006 in Kiel. Wir sind ein freies, selbstorganisiertes Netzwerk von Einzelpersonen jeglicher Herkunft und kleinen regional tätigen Polit-, Projekt- und Veranstaltungsgruppen aus Deutschland. Die Grundidee ist, die Steigerung der Lebensqualität gesellschaftlich und/oder politisch benachteiligter oder ausgegrenzter Menschen jeder Art, mit wenig Geld und durch organisierte Gruppenselbsthilfe, zu erreichen! Dazu dient die Schaffung eines Netzwerkes für Freizeit, Kultur und Soziales mit Kontakten ins Ausland, in dem jeder unabhängig von Herkunft und sozialem Stand ihre/seine Freizeit gestalten und in der Gruppe organisieren kann. Es gibt ein großes Interesse Freizeitangebote anderer Städte kennen zu lernen und deswegen den Austausch zu fördern. Darüber hinaus würde das Zusammenwohnen in Wohngemeinschaften die Vereinsamung unserer Mitglieder verhindern und die Zusammenarbeit untereinander begünstigen. Zugunsten unseres Lebensziels setzen wir uns für unsere Umwelt und ein soziales Miteinander ein. Wir verstehen uns als Ergänzung zu bestehenden linken und alternativen Organisationen und alltäglichen Strukturen. Sind unabhängig, überparteilich und treffen basisdemokratisch unsere Entscheidungen. Agieren strömungsübergreifend, undogmatisch und vor allem gewaltfrei. Die Zusammenarbeit mit anderen Gruppen und Vereinen ist erwünscht und notwendig. Die Ausgangssituation: In der heutigen Zeit ist es schwer seine Freizeit ohne hohe Kosten zu erleben und auch einen gewissen Lebensstandart aufrecht zu erhalten. Die Ausweichmöglichkeiten in dauerhafte und zentral gelegene selbstverwaltete Räume ist mehr als knapp geworden. Zudem ist auch die Existenz der anderen noch bestehenden subkulturellen Räumlichkeiten bei weitem nicht gesichert. Eigeninitiative und Selbstgestaltung ist wieder Aufgabe und Lebensstil geworden. Gemeinsames Handeln und gegenseitige Unterstützung sind wichtig und ökonomischer. Aufgrund der zunehmenden Privatisierung und Kommerzialisierung des öffentlichen Raums sowie des fortschreitenden Sozialabbaus halten wir es für immer bedeutender, Foren und Bündnisse zu schaffen, in denen Freizeitgestaltung abseits des kommerziellen Angebots und ohne Konsumzwang möglich ist, in denen Menschen verschiedenster Herkunft Konzepte des sozialen Dialogs und basisdemokratischer Entscheidungsprozesse entwickeln und ausprobieren können. Und während der knappen Freizeit noch die Möglichkeit haben, durch Fahrgemeinschaften und Kontakte, aus Ihrer Stadt heraus zu kommen und die Vielfalt Ihres Landes kennen zu lernen und nicht ausschließlich abhängig zu sein von einem zwei Wochen billig Sauftripp nach Ibiza um Ausgleich zu Arbeit und Schule zu finden. Es stehen kaum Orte zur Verfügung, in denen beispielsweise selbstorganisierte, unkommerzielle Konzerte und andere Veranstaltungen stattfinden können. Ein Abend auf einem Konzert oder in einer Bar bzw. Lounge sollte schließlich für jede/jeden erschwinglich sein und Menschen, die wenig Geld haben, sollten nicht ausgeschlossen werden. Wir wollen nicht für alles, was wir tun, Geld ausgeben, wir wollen unsere Ideen selber verwirklichen und uns nicht alles vorsetzen lassen! Darüber hinaus wird es zunehmend wichtiger, eine Basis zu schaffen, auf der Menschen eine Rückzugsmöglichkeit finden – geschützt vor Rassismus, Sexismus und Diskriminierung. Eine Plattform auf der Freundschaft und Miteinander wieder zählen! Damit können wir auch eventuell einen Beitrag leisten, der Zersplitterung innerhalb der Linken ein Stück weit entgegenzutreten.

Wir wollen mehr „bewegen“ durch:

- den Aufbau eines deutschlandweiten Netzwerks zum regelmäßigen Informationsaustausch zwischen den Regionalverbänden, anderen Organisationen und Vereinigungen, sowie die gegenseitige Unterstützung
- ein vielfältig kulturelles & kreatives Programm
- ein Portal für Künstler und Freischaffende
- Fahrgemeinschaften
- kulinarischen und Info-Ständen auf Veranstaltungen
- gemeinsamen Wohnprojekten
- die Förderung überparteilicher politischer Bildung und die damit zusammenhängende Öffentlichkeitsarbeit für die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit, ökologischem Verhalten und bürgerlicher Freiheit
- die Schaffung von Anlaufpunkten mit Freizeitangeboten in möglichst vielen Städten und Gründung von Arbeitskollektiven.

Kurzportrait

Hallo und herzlich willkommen auf bulg-hh.de.vu!
BULG ist das Kürzel der „Basisplattform für unabhängige & solidarische Lebensgestaltung“, die im Jahre 2006 gegründet wurde! Sie ist die strömungsübergreifende Solidaritätsinitiative zur Steigerung der Lebensqualität für alle politisch engagierten Menschen links der Mitte! Übergeordnetes Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für selbständiges und eigenverantwortliches Leben zu verbessern. Interessierte können als Mitglieder_innen nicht nur teilnehmen sondern auch direkt in die Gestaltung eingreifen und sie gegebenenfalls auch jederzeit verändern.
Die BULG stellt den Anspruch an sich selbst, Deutschlands umfangreichstes, flexibelstes, buntestes und erlebnisreichstes Selbsthilfenetzwerk unter der Überschrift „Kultur, Freizeit, Politik, Arbeit und Soziales“ werden zu wollen und möchte sich etablieren! Natürliche Distanz zu freiheitsfeindlichen Entwicklungen ist oberstes Gebot:
Wir setzen uns ein gegen Globalisierung, Privatisierung, Bürokratisierung und Kapitalisierung der Gesellschaft, sowie gegen Faschismus, Umweltverschmutzung und jegliche Art von Ausbeutung der Lebewesen auf unserem Planeten.
Macht mit und meldet Euch!