Archiv der Kategorie 'Bundesweit'

Dem Naziaufmarsch in Hamburg massenhaft entgegentreten!

Am 2. Juni 2012 werden wir gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften, mit Gewerkschaften, lokalen Initiativen und Aktionsgruppen, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden sowie zahlreichen weiteren Organisationen und Einzelpersonen den Aufmarsch der Nazis verhindern. Wir wollen dort sein, wo die Nazis laufen wollen und ihnen durch unsere Menschenblockaden keinen Meter Hamburgs für ihre rassistische Ideologie überlassen.

Am Samstag 2. Juni:
Nazis blockieren! No Pasaran!
Kundgebungen / Treffpunkte in Wandsbek

• Eilbeker Weg/Wandsbeker Chaussee, 9 Uhr bis 18 Uhr (angemeldet)

• ZOB Wandsbek beim Mattias-Claudius-Denkmal, 9 Uhr bis 18 Uhr (angemeldet)

Demonstration:
Pünktlicher Beginn 9:30 Uhr Gerhart-Hauptmann-Platz,
Abschlusskundgebung 11.00 Uhr Gänsemarkt

Alle aktuellen Infos unter
www.keine-stimme-den-nazis.org
www.nazisblockieren.blogsport.de

Gemeinsam werden wir die Nazis stoppen!

Unterstützungsaufruf für die Liebig 14 in Berlin

Unterstützungs-Aufruf für das von Räumung bedrohte Hausprojekt Liebig 14 in Berlin [pdf] [doc] [selbstdruck flyer]

Vom Gerichtssaal auf die Straße

Das autonome Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 steht kurz vor der Räumung. Am 13.11.2009 fand der letzte Prozess gegen das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin statt. Wie vorauszusehen war, wurde der juristische Kampf um die bestehenden Mietverträge verloren. Jetzt gilt es einer drohenden Räumung auf anderen Ebenen etwas entgegenzusetzen!

Das Haus in der Liebigstraße 14 wurde 1990 nach Leerstand besetzt und erlangte 1992 Einzelmietverträge mit der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF). Seit der Besetzung bietet das Projekt gemeinschaftlich verwalteten Wohnraum für Menschen verschiedenster Altersgruppen und Herkunft sowie Platz für kulturelle Veranstaltungen und politisch- emanzipatorische Arbeit. Im Jahr 1999 wurde das Haus an die LiLa GbR verkauft, bestehend aus den Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Thöne. Mit dem Eigentümerwechsel begann eine Reihe von aggressiven Maßnahmen gegen die Bewohner_innen und die kollektive Wohnform. Wie z.B. die Räumung der Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss 2007 und dem Abbau einer Zwischentür im Treppenhaus, welche von den BewohnerInnen notwendigerweise anstelle der einzelnen Wohnungstüren eingesetzt worden war. Diese musste letztendlich auch als Kündigungsgrund herhalten.

Die Liebig 14 positioniert sich gegen gesellschaftliche Ausgrenzung und Unterdrückung jeglicher Art und bietet kollektiven Wohnraum für politisch Interessierte und vom profitorientierten Wohnungsmarkt Ausgeschlossene. Die selbstorganisierte Hausgemeinschaft ermöglicht zudem ein solidarisches und selbstbewusstes Auftreten im Umgang mit „Hauseigentümern“ und drohender Verdrängung.
Die Verdrängung unkommerzieller Projekte ist eine der Folgen der umfassenden Aufwertung der Innenstadtgebiete (Gentrifizierung). Modernisierung von günstigem Wohnraum und die dadurch steigenden Mieten sind eine folge kapitalistischer Verwertungslogik. Dadurch findet vor allem eine Verdrängung einkommensschwacher Menschen statt.
Organisierte Hausgemeinschaften, wie sie in Hausprojekten existieren, ermöglichen von Gentrifizierung betroffenen Mieter_innen, sich gegen drohende Verdrängung effektiv zur Wehr zu setzen. Daher ist der Kampf für den Erhalt eines Autonomen Hausprojektes als exemplarisch für den Widerstand gegen Gentrifikation zu begreifen.

Gerade in letzter Zeit kam es in Berlin zu einem Schlag der staatlichen Repressionsorgane gegen Einzelpersonen sowie linksradikale Strukturen. Menschen wurden festgenommen, Hausprojekte gerazzt, keine 2 Wochen später wird das Wohnprojekt in der Brunnenstrasse 183 geräumt und kurz darauf ein Jugendlicher in einem Park von Zivilpolizisten angeschossen. Darauf gab es bereits viele Antworten, jedoch gilt es auch nach vorne zu blicken und sich auf kommende Ereignisse vorzubereiten um nicht weiter in die Defensive zu geraten. Eine Räumung der Liebig 14 kommt für uns nicht infrage. Zeigen wir gemeinsam, dass wir keinen Bock haben auf diesen Staat und seine Repression, dass wir keinen Bock haben auf Fremdbestimmung und dass wir keinen Bock haben auf kapitalistische Verwertungslogik. Wir wollen das wirklich schöne Leben – nicht übermorgen, nicht morgen, sondern jetzt!

Wenn sie sich mit eine_r von uns anlegen, legen sie sich mit uns allen an.

Die Liebig 14 ist in Berlin Teil einer Struktur linksradikaler Freiräume, in denen versucht wird, die Einflüsse gesellschaftlicher Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmechanismen wie z.B. Rassismus, Sexismus, Homophobie möglichst gering zu halten. Doch geht es nicht darum, sich in der eigenen schönen Welt auszuruhen, sondern um den Anspruch, mit den Ideen eines Lebens ohne Kapitalismus, Hierarchien und Unterdrückung in die Gesellschaft zu intervenieren. In Angesicht dessen wäre der Verlust eines Raumes, in dem dies praktisch erprobt und für einige Menschen erfahrbar gemacht wird nicht hinzunehmen. Das Vorgehen gegen eines unserer Kultur- und Wohnprojekte ist mit ein Angriff auf alle, die dieses und ähnliche Projekte nutzen aber auch auf alle, die mit den Ideen und Ansprüchen des Projektes die Gesellschaft erreichen wollen. Darum seid Solidarisch und unterstützt den Kampf um den Erhalt der Liebig 14.

Kapitalistischen Normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben alle!

Leitet den Aufruf bitte weiter und schreibt an die darunter stehende Email-Adresse, ob ihr den Text mit eurem Gruppennamen unterschreibt und als Unterstützer_innen auf der Internetseite wba.blogsport.de auftauchen möchtet.
wba-tag_x [ät] riseup.net

Unterstützer_innen des Kampfes um den erhalt des Hausprojektes Liebig 14:

Berlin:
Anarchistische Föderation Berlin, Berliner Tierrechts Aktion, Infoladen Daneben, JungdemokratInnen/Junge Linke – Berlin, Köpi, Linie 206, Meuterei, North-East Antifascists, Radio Friedrichshain, RAW-Tempel, Red & Anarchist Skinheads – Berlin, Rigaer 94, Scherer 8, Tempelhof für Alle

Überregional:
Anarchistisches Aktionsbündnis Unterfranken, Antifa Allgäu, Antifaschistische Aktion Saalfeld, Antifa Syke, Antinationale Antifa Dortmund, Assoziation autonomer Umtriebe Dachau, Autonome Antifa Neumarkt-Oberpfalz, Autonome Antifa Remscheid, banda sinistra Erlangen, Black Mosquito, BULG Hamburg, Contraste – Monatszeitung für Selbstorganisation, Emanzipatorische Aktion Münster, Faites votre jeu! – Frankfurt a. M., FAU Flensburg, Freak Out Connection [FOC Hamburg], Freiraumtanz Infoportal Bochum, Forum Autonomer Umtriebe Landshut, Infoladen NmK Karlsruhe, Infoportal für antifaschistische Kultur und Politik aus Rostock, Initiative Neuruppiner Antifaschist_innen, Initiative Rock gegen Rechts, Left Resistance Wittenberg, Libertärer Laden Kiel, Mietshäuser Syndikat, Next Steffi Karlsruhe, nigra, Punkratz Anarcho-Mailorder, Revolutionär anarchistischer Widerstand Windeck, Squat Magdeburg, Wagenplatz Treibstoff Wien, Wohnprojekt „Alte Schule“ Neumarkt, Ya Basta Netz

Solidarität mit der LIEBIG 14 – RÄUMUNG VERHINDERN!

Seit dem 10.01. ist es offiziell: Die Liebig 14, eines der letzten großen Hausprojekte in Berlin-Friedrichshain, soll geräumt werden.
Am 2. Februar um 8 Uhr morgens.
So steht es im Räumungsbescheid.
Auf verschiedenen Webseiten gibt es alle wichtigen Neuigkeiten, Termine, Aufrufe oder Material.

Die kommende Woche wird es in Berlin rund gehen. Alle bisherigen Verhandlungen sind gescheitert. Das Wohn- und Kulturprojekt Liebigstr. 14 soll am 02.02. aufgelöst werden. “Die Polizei empfiehlt Kneipen und Läden, am Mittwoch gar nicht erst zu öffnen. Auch eine Kita ist betroffen.” schreibt die Taz.

Mehr Infos rund um „Liebig 14-Solis“ findet ihr hier:

Einen Unterstützungs-Aufruf für das bedrohte Hausprojekt und Banner gibt`s hier:

Das Plenum der BULG Hamburg erklärt sich solidarisch mit dem akut von der Räumung bedrohten Wohnprojekt Liebigstr. 14 in Berlin!

- »Die Häuser denen, die drin wohnen!!!« -

Dresden Nazifrei – den rechten Großaufmarsch verhindern!

Wieder Nazis in Dresden blockieren! Der Start zur Mobilisierung für die Protestaktionen gegen den erneut angemeldeten Nazi-Aufmarsch in Dresden, der am 19. Februar 2011 stattfinden soll, ist vollzogen.

Im Februar letzten Jahres konnte Europas größter Naziaufmarsch mittels Massenblockaden und anderer Aktionsformen, welche zum Gelingen der Blockaden beigetragen haben, erfolgreich gestoppt werden. Trotz des Erfolgs der bereits bestehenden entschlossenen, spektrenübergreifenden Zusammenarbeit ist sich das Bündnis „Dresden stellt sich quer“ bewusst, dass eine Wiederholung dieses Erfolges nicht ohne eine breite Unterstützung und Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, Organisationen, Parteien und Bündnisse möglich ist.

Jede/r Einzelne kann sich als Unterstützer_in eintragen auf:
www.dresden-nazifrei.com

Die Menschen des Dresden-Nazifrei-Bündnisses würden sich über jede Art von Unterstützung sehr freuen!
Zudem gibt es noch das Antifa-Bündnis „No Pasarán!“, das einen eigenen umfassenden Aufruf verfasst hat!
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Zuletzt noch ein sehr kreativer Beitrag zur Mobilisierung dieses Jahr:
KOMM NACH DRESDEN UND BRING ZWEI MIT! Alle, die im letzten Jahr den Naziaufmarsch verhindert haben, kommen wieder und jeder bringt noch zwei Freunde mit!
Bring 2 Banner 234 x 60 Pixel

Demo „Wir haben es satt!“ am 22.1.2011 in Berlin

- Am Samstag um 12 Uhr am Hauptbahnhof Berlin -


Wir haben es satt!


Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten!!!
Der Aufruf zu dieser Demo: www.wir-haben-es-satt.de/start/home/aufruf

Ein breites Bündnis aus Bauern, Verbrauchern und Umweltschützern ruft dazu auf, im Rahmen der Grünen Woche 2011 gegen die aktuelle Agrarpolitik und für eine weltweite bäuerliche, ökologische Landwirtschaft zu demonstrieren.

Wir, die BULG Hamburg, schließen uns den Forderungen an:
Eine bäuerliche, ökologische Landwirtschaft. Wir wollen fair produziertes, gesundes Essen!

Mehr Informationen auch unter:
www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte