Archiv der Kategorie 'Solidarität'

09.03.13 Electro-Party in Norderstedt

up from your knees
Eventdaten:
Event: „UP FROM YOUR KNEES“ – BENEFIZ
Datum: 09. März 2013
Beginn: 22:00:00
Location: Soziales Zentrum
Ort (Region): Norderstedt (Hamburg)
Beschreibung: „Up From Your Knees“ – Tanznacht für das Hamburger Bündnis gegen Rechts.
Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2013″, vom 11. – 24. März, veranstaltet die FOC eine Tanznacht zugunsten antifaschistischer Arbeit in und um Hamburg.
Mit:
Djane Yshay (Cosmos, Sevilla, España)
Djane Ra.Käthe (Krach mit Freunden, Hamburg)
Support durch
Dj Crusher (Mad Harlequins, Norderstedt)

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Art der Veranstaltung: Party
Musikrichtung: Minimal/Electro/Disco
Homepage: www.foc-hh.de
Adresse: In de Tarpen 8 22848 Norderstedt DE
Anfahrtsbeschreibung: OpenStreetMap

BULG LIBRE: Das Team wechselt, doch die Idee bleibt

Der „BULG Libre“-Abend heißt ab 1. Februar „Harlequins Club“ und startet jeden 3. Donnerstag im Monat!
Harlequins Club Logo
Mittlerweile ist der Linke Laden in Hamburg zu einem echten Treffpunkt auch über die Stadtgrenzen hinaus geworden. Viele Leute, insbesondere Jugendliche, treffen sich hier abends um gemeinsam ein Bier zu trinken und Musik zu hören. Die Teams hinter dem Tresen arbeiten ehrenamtlich, freiwillig und unentgeltlich, zudem wechseln sie sich, unter unterschiedlichen Mottos, Abend für Abend ab.
So hatten wir 4 Jahre lang einen Donnerstag im Monat, an dem wir die Türe aufgeschlossen haben und den wir gestaltet haben. Damit ist es jetzt für die BULG seit dem 31. Dezember 2012 vorbei. Mit der letzten Jahresendfeier hat sich „Bulg Libre“ von den Besucherinnen und Besuchern verabschiedet. Nach einem kurzen „Probelauf“ hat dann die FOC Hamburg die Schichten im LiLa übernommen. Ab jetzt jeden 3. Donnerstag im Monat, ab 20:00h, gibt es gemischte Musik von Punkrock über Metal und Hiphop bis Pop um die Ohren. Jede/r Interessierte kann sich auch weiterhin mit einbringen.
Wir wünschen viele schöne Abende, gutes Gelingen und viel Besuch! AUF WIEDERSEHEN!
Euer BULG Libre Team

Link zu den Terminen: www.foc-hh.de/programm/regelmäßige-termine

20 OCT 2012 – FIESTA REBELDE NORDERSTEDT

Samstag | 20. Oktober 2012 | 22:00 Uhr

Soziales Zentrum | In de Tarpen 8 | 22848 Norderstedt

Eintritt ist FREI

Mehr Infos findet ihr auf: www.foc-hh.de/2012/10/03/fiesta-rebelde

27. MAI – ‚BEATZ AGAINST RACISM‘ Norderstedt

Benefizveranstaltung GEGEN RECHTS im Sozialen Zentrum Norderstedt!

Demonstration: “Wir ziehen das jetzt durch” – Zomia bleibt!

Für selbstbestimmtes Leben –
Wagenplätze durchsetzen!

Demonstration
Samstag 5.November 2011
15.00 Uhr, Millerntorplatz / St.Pauli

Räumung des Wagenplatzes Zomia in Hamburg-Wilhelmsburg JETZT verhindern.

„Wir ziehen das jetzt durch!“ – Zomia bleibt!
Für das Recht auf selbstbestimmtes Leben und Wohnen – Wagenplätze verteidigen!
Demonstration 5.11.2011, 15.00 Uhr Millerntorplatz / Budapester Straße
Der Wagenplatz Zomia in Hamburg-Wilhelmsburg hat am 18.10.2011 eine Räumungsanordnung erhalten – mit sofortiger Vollziehbarkeit. Ab 4.11.2011 kann geräumt werden, wann es passieren soll ist unklar.

Jetzt ein Zeichen setzen für selbstbestimmtes Leben, gegen unsoziale und neoliberale Stadtpolitik!
Jetzt Wagenplätze verteidigen – jetzt die Räumung des Wagenplatzes Zomia verhindern!

Vor einem Jahr ist die Wagengruppe Zomia (20.11.2010) mit der offenen Besetzung eines Platzes in Wilhelmsburg angetreten um nach den Wagenplatzräumungen in den 2000er Jahren auf die unveränderte Lage hinzuweisen:

Menschen in Hamburg wollen nach wie vor gerne offen kollektiv und selbstbestimmt im Wagen wohnen. Nach der Räumung der Wagenplätze Hellgrundweg (2000), Schützenstraße (2002), Paciusweg (2002), Bambule (4.11.2002), Wendebecken (2004), Parkplatz Braun und auf mindestens 18 Plätzen der Wagengruppe Dosengarten (2000) unter der Führung von Ronald Schill / Ole von Beust und auch dort bereits Markus Schreiber klafft noch immer eine tiefe Lücke. „Aus für alle Bauwagen bis 2006“ war damals das Motto der Rechtspopulisten. „Wir ziehen diese Sache jetzt durch“, lässt sich Markus Schreiber im Oktober 2011 zitieren, und: „Wenn nichts Unvorhersehbares geschieht, dann ist der Zomia-Bauwagenplatz Ende November Geschichte“.
Jede Person in Hamburg und anderswo sollte über ihre Lebensform selbst bestimmen können. Bezahlbarer Wohnraum oder Wagenplätze in der Stadt Hamburg sind hier kein Widerspruch sondern Notwendigkeiten die sich aus dem Bedarf und den unterschiedlichen Wünschen der Menschen ergeben. Die scheinbare Notwendigkeit zur Vertreibung nicht erwünschter Personen, zur Aufwertung und Verwertung, zu grotesken Bauprojekten und der Errichtung immer neuer Büro- und Gewerbekomplexe, wo viele andere leer stehen, ergibt sich aus einer kapitalistischen Stadtentwicklung , aus der scheinbaren Notwendigkeit in einem irren städtischen Standortgerangel mithalten zu müssen. In dieser Logik wird verdrängt, vertrieben und verwertet was nicht passt. Die vielen Brandherde des Protests gegen Aufwertung und Vertreibung flammen in der ganzen Stadt auf: Das Fass ist schon übergelaufen! Es reicht! Das lassen wir uns nicht gefallen. Lasst uns die Stadt selbst gestalten und das Recht auf Stadt in die Hand nehmen. „Wir ziehen das jetzt durch!“

Markus Schreiber kann, aber er will nicht: Das Problem einen Wagenplatz in Hamburg zuzulassen ist kein juristisches, sondern ein politisches. Selbst das heftig umstrittene Hamburger Wagengesetz lässt die Duldung von Wagenplätzen bis zu 5 Jahren zu. Dies zeigt auch die Praxis z.B. in Altona, wo die beiden bestehenden Plätze mit gleichen juristischen und
planerischen Voraussetzungen soeben eine Vertragsverlängerung bekommen haben. Aber auch das Gesetz selbst muss weg, denn es hat seine Wurzeln in der Nazi-Ideologie und ist in den 50ern zur Vertreibung von Sinti und Roma entstanden.
„Gegen Wagenplätze steht eine Haltung“, sagt Schreiber selbst.
Wie sehr müssen sich die Konflikte zuspitzen, bis Menschen den Mut aufbringen sich zu positionieren? Mietenwahnsinn, Zaun gegen Wohnungslose, Vertreibung von Sexarbeiter_innen und viele mehr: Wir können jetzt entscheiden, die repressive Law-and-Order-Politik – dieses Mal gegen Wagenplätze – zu stoppen und uns Schreibers Feldzug der Verwertung und Vertreibung in den Weg zu stellen! Seiner Vertreibungspolitik weht ein steifer Wind entgegen. Mit einer Wagenplatzräumung wird er zum Sturm werden.

Die Fläche Zomias ist für die nächsten Jahre nicht verplant, es gibt keine Alternativen. Zwei nicht annehmbare „Alternativen“ sollen als Nebelkerzen zur Räumungslegitimation dienen. Der Bezirk fährt die schillernde Linie. Bürgerschaft, Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und Bürgermeister-Staatsräte produzieren seit einem Jahr Verwaltungsakte und Ausschusssitzungen und glänzen mit Zurückhaltung.
Ergebnis unterm Strich: Markus Schreiber darf weiter aufräumen.
Es reicht – Zomia ist eine_r von vielen und es steht nicht alleine da!
Unsere Forderungen sind einfach umzusetzen: Zomia da lassen wo es ist!

•Wir fordern die sofortige Rücknahme der Räumungsanordnung!
•Wir fordern die Stadt Hamburg auf Position zu beziehen für eine tolerante Stadt, für Wagenplätze und gegen Markus
Schreibers Feldzug der Vertreibung!
•Wir fordern nach den Handlungen der letzten Jahren und Monate von der Bezirksversammlung Mitte die Abwahl von Markus Schreiber als Bezirksamtsleiter!

Wir sind solidarisch mit den Auseinandersetzungen für ein AZ Altona, für den Erhalt der Roten Flora, für ein
selbstbestimmtes Gängeviertel und mit den vielen weiteren Kämpfen für ein Recht auf Stadt.

Die BULG Hamburg hat zusammen mit der FOC eine Solidaritätserklärung für die Bewohner_innen von ‚Zomia‘ verfasst, die hier zum Download bereitsteht:

Download

Mehr Infos zum Bauwagenplatz ‚Zomia‘ gibt es hier:
ZOMIA
ZOMIA BLEIBT!

Mietenwahnsinn stoppen – Wohnraum vergesellschaften


29. Oktober 2011 – 13:00
Millerntorplatz (U-Bahn St. Pauli)

Knapp ein Jahr nachdem 5.000 Menschen mit der Forderung „Leerstand zu Wohnraum“ auf die Straße gingen, müssen wir feststellen: Ein grundlegender Kurswechsel in der Hamburger Wohnungspolitik ist nicht erkennbar. Die Mieten steigen stadtweit auf unerträgliche Höhen, oftmals als Folge von Umstrukturierungsprozessen. Der Bedarf an günstigem, zentralem Wohnraum nimmt weiter zu. Neu gebaut werden nur hochpreisige Miet- und Eigentumswohnungen, ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse von Anwohner_innen. Noch immer stehen auch 1,4 Millionen Quadratmeter Büroraum ungenutzt leer. Menschen die schon lange in ihrer Wohnung leben, wagen keinen Umzug, da sie sich die neue Miete nicht werden leisten können. Bei Mieterhöhungen, die nicht bezahlbar sind, muss meist das komplette soziale Umfeld aufgeben werden, da in den Vierteln auch keine andere bezahlbare Wohnung zu finden ist. Menschen mit Migrationshintergrund und PoCs (People of Colour) werden zudem noch durch rassistische Vorurteile an der freien Wahl des Wohnraums gehindert. Und ohne einen deutschen Pass kann es (ohne funktionierende Netzwerke) unmöglich werden zumutbaren Wohnraum zu finden. Befinden sich dann Menschen auch noch in der Situation mit einem geringen Einkommen oder mit Sozialgeld auskommen zu müssen, kann von freier Wahl der Wohnung und des Wohnorts meist nur geträumt werden. Für Menschen die sich in der Wohnungslosigkeit befinden ganz zu schweigen. So hält auch der Hamburger Wohnungsmarkt für alle die nicht die ökonomischen Ressourcen haben verschimmelte Wohnungen bereit.

Keine Mieterhöhungen durch den Mietenspiegel

Mit Erscheinen des Mietenspiegels im November wird den Vermieter_innen erneut die Möglichkeit geboten, weiter an der Mieterhöhungsspirale zu drehen, und das sogar gesetzlich begründet. Da der Mietenspiegel nur Mietvereinbarungen der letzten Jahre berücksichtigt, ist die Dynamik der Mietpreise verordnet. Zudem ist der Bodenrichtwert das entscheidende Kriterium für die Frage ob eine Straße als gute Wohnlage gilt oder nicht. Machen sich Umwandler und Eigentumswohnungen breit, wie in gentrifizierten Quartieren, dann steigt der Bodenrichtwert und plötzlich ist z.B. die Koppel in St. Georg eine gute Wohnlage. Die Mieter bezahlen also für reiche Nachbarn mehr Miete.

Mietobergrenze jetzt

Um den Mietenwahnsinn in Hamburg zu stoppen, fordern wir, unverzüglich eine allgemeine Mietobergrenze, weit unterhalb der derzeitigen Durchschnittsmiete, einzuführen. Gesellschaftlich benachteiligten Gruppen muss der vorrangige Zugang zu Wohnraum gezielt ermöglicht werden. Der unsozialen Vorenthaltung von bestehendem Wohnraum muss aktiv entgegengewirkt werden, indem Besetzungen ungenutzter, leerstehender Gebäude nicht weiterhin kriminalisiert, sondern gesellschaftlich wie politisch akzeptiert und unterstützt werden. Der Neubau oder Abriss von Wohn- oder Gewerberaum darf nur unter gleichberechtigter Mitbestimmung und nicht gegen den Willen der Anwohner_innen umgesetzt werden.

Wohnraum vergesellschaften

Wir haben eine andere Vorstellung von Wohnungspolitik als die Immobilien-Verwertungskoalition aus Politik und Wirtschaft. Wohnraum ist für uns keine Ware, sondern ein öffentliches Gut, das wir zum Leben brauchen. Eine grundsätzliche Veränderung ist notwendig: Wohnraum muss dem profitorientierten Markt entzogen und allen Menschen zur Verfügung gestellt werden. Vergesellschaftung von Wohnraum heißt für uns, dass die Frage, wer wo wohnen kann, nicht länger von den finanziellen Ressourcen der einzelnen abhängt. Entscheidungen über Nutzung, Umgestaltung oder Schaffung von Wohnraum müssen von den Mieterinnen und Mietern selbst getroffen werden.

Die geplante Veröffentlichung des Mietenspiegels im Herbst nehmen wir zum Anlass, unsere Wut und Empörung über die Hamburger Wohnungspolitik auf die Straße zu tragen und unsere eigenen Vorstellungen vom Wohnen und Leben in einer Gesellschaft gleichberechtigter Menschen durchzusetzen.

Es rufen auf:

AG Altona-St.Pauli, AG Mieten im Netzwerk Recht auf Stadt, AG-Soziales der SOPO-Hamburg, AK Wohnraum für junge Menschen, AG Stadtentwicklung PIRATEN Hamburg, AKU Wilhelmsburg, Aktionsbündnis gegen Studiengebühren, Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA) der Ev. Hochschule Hamburg, AStA der HAW Hamburg, Altonaer Plattform gegen Verdrängung, Altopia, Anarchistische Gruppe/Rätekommunisten, „Andere Umstände“, Avanti – Projekt undogmatische Linke, Attac Hamburg, 1.&3. Autonomes Hamburger Frauenhaus, AZ Altona, Ballkult e.V., Bürgerschaftsfraktion DIE LINKE, BULG Hamburg, Café Creisch, Café Exil, Centro Sociale, Chewbacca Sankt Pauli, die leute:real, DIE LINKE Landesverband Hamburg, DKP Hamburg, Einwohnerverein St. Georg von 1987 e.V., EpiZentrum Wilhelmshaven, Eskimo Punx Sankt Pauli, Es regnet Kaviar – Aktionnetzwerk gegen Gentrification, Fanladen St. Pauli, FOC Hamburg, Frappant e.V., FSR Germanistik, FSR Sozialwissenschaften (Uni Hamburg), Gängeviertel, Geschichtswerkstatt St. Georg e.V., Gesellschaft für operative Kunst (GfoK), GWA St. Pauli e.V., hafenvokü, Hamburger Arbeitskreis Asyl e.V., Hart Backbord, HUDE – Jugendsozialarbeit in HH-Nord, Jugend des Sozialverbandes Hamburg, Jugendclub Berner Au e.V., Initiative Esso-Häuser, Interessengemeinschaft NoBNQ, Kampagne „Flora bleibt unverträglich“, LaRAGE (Raum und Gender), Leerstandsmelder.de, Libertäre Harburg, Loco Grande St.Pauli, medibüro hamburg, Mieter helfen Mietern – Hamburger Mieterverein e.V., Mieterselbstverwaltung Schröderstift, Mietshäusersyndikat Hamburg, MLPD Hamburg, multipress, Netzwerk zum Erhalt des Sternschanzenparks, Not in our Name – Marke Hamburg, noya Hamburg, PIRATEN Hamburg – AG Stadtentwicklung, PIRATEN – Abgeordnetengruppe Bezirk Mitte, Planwirtschaft, Plenum des Infoladen Wilhelmsburg, Plenum der Roten Flora, Plenum der Wagengruppe Zomia, Projekt Revolutionäre Perspektive, Punkrock St. Pauli, quartieren, Regenbogen/Alternative Linke, SDS Uni Hamburg, Sidewalx, Streetlife e.V., Sozialpolitische Opposition Hamburg e.V., Stadtteilinitiative „Hallo Billstedt“, Stadteilkollektiv Rotes Winterhude, Support Kukutza, supra magazin, Straßensozialarbeit Rahlstedt, Suttnerblog, ver.di-Jugend Hamburg, T-Stube, Verlag Assoziation A, Wohnprojekt Fuhlsbüttler Straße – Eibajalla e.V., Wohnprojekt Kleiner Schäferkamp, Wohn- und Werkstattprojekt Villa Magdalena K., Zeckensalon St. Pauli

Stoppt Langenhorn 73

27.10. – Heute ist offizieller Abstimmungstag!
Bürgerentscheid zum Bebauungsplan Langenhorn 73.

Mehr Infos dazu unter:
Langenhorn73.de

Antira-Fußballturnier 2011 in Norderstedt

Antira-Turnier Norderstedt

Auch wir sind wieder mit dabei, haben uns im Rahmen des Sozialen Zentrums an der Organisation beteiligt und sorgen am 25.06.2011 für
- eine vegane Volxküche
- verschiedene erfrischende Getränke
- einen politischen Infostand
und gute Musik!

Antira-Turnier Norderstedt Plakat

Auf der Website des SZ Norderstedt steht noch mehr zum Thema Antira-Turnier, wie z.B. was einem dort geboten wird, sowie die Absicht und Geschichte des Turniers.
Die Seiten geben zudem einen kleinen Einblick über die Verbindung von aktiven Fußballfans und der antifaschistischen Szene in Norderstedt und Umgebung.

Anmeldung von Teams:

- Voraussetzung: 5+1 SpielerInnen (gemischte m/w Teams erwünscht!)

- „Name“ des Teams angeben

- Soli-Beitrag für Unkosten von jedem Team: 5€ (Zahlung am Spieltag)

Team anmelden: einfach e-Mail an sz[at]inferno.nadir.org

Anfahrt Moorbekstadion
Wegbeschreibung Moorbekstadion

Gefällt Euch das Event?
Dann baut doch einen Link-Banner zum Turnier auf Eure Webseite ein. Ihr könnt den folgenden HTML-Code einfach an die gewünschte Stelle in den Quelltext Eurer Webseite kopieren!

Antirassistisches Fußballturnier am 25.06.2011

Wir würden uns über Eure Unterstützung und Teilnahme sehr freuen!

Auf die Straße! St. Pauli lädt zum Gentropoly

05.02.11: Auf die Straße! Gentropoly-Aktionstag

5. Februar 2011 (ganztägig)

St. Pauli

Unter dem Titel “Gentropoly” veranstalten über 50 Kneipen und Läden auf St. Pauli einen Aktionstag. Das Motto: It’s yours – Don’t let the big man take it away from you! – No BNQ! – ich will so bleiben wie ich bin

Einige Läden bieten spezielle Angebote oder Programm: Tipp Kick Torwandschießen im Jolly, “Lekker Kaffee umsonst – not to go, to stay” in der Rückkopplung, Freier Eintritt und Führung im Hafenbasar, Mexikaner für 1 Euro in der Kogge, Saurer für 50 Cent im Ex-Sparr, Brot und Marmelade Verkostung im Bioladen “Wilde Erdbeeren”, in der Hasenschaukel läuft “Themroc” und Live Musik. In vielen Läden bieten Pläne Orientierung im Überangebot – und Infomaterial. Wir von NoBNQ freuen uns über dieses wuchtige Unterstützungswochenende und wünschen viel Spass beim um die Häuser ziehen.

Hier das Statement der Kneipen :

Ich will so bleiben wie ich bin

In den vergangenen Jahren hat sich St. Pauli, wie jedes lebende, florierende Viertel, verändert, ist gewachsen und für viele interessanter und annehmbarer geworden – auf Pauli wohnen ist nicht mehr verrucht und undenkbar, sondern „in“. Wohnraum ist knapp und nun will sich jeder ein Stück der Torte sichern, denn illusorische Mietpreise finden tatsächlich Anklang in der Realität. Sanieren heißt das Zauberwort, was neben der Verbesserung und Instandsetzung der Häuser leider auch unweigerlich Mietpreise in die Höhe schießen lässt. Wir sind nicht gegen Veränderung, nicht gegen Verbesserung, aber das ist nicht ohne die Menschen, die hier leben, und ihre Mitbestimmung möglich. Wie lange könnt ihr euch das noch leisten?

Es geht hier nicht nur um eine Spekulation mit Gebäuden, sondern auch um das Leben der Menschen, die in ihnen wohnen und ohne die St. Pauli nicht das geworden wäre, was es heute ist. Es kann nicht sein, dass die Menschen, die seit Jahren, seit Jahrzehnten hier leben und arbeiten außen vor gelassen werden und am Ende diejenigen sind, die weg ziehen müssen, weil sie es sich nicht weiter leisten können. Darum ist der 05.02. ein Tag um gemeinsam vor die Tür zu gehen und sich zu treffen, auszutauschen, informieren und zu zeigen, dass wir nicht alleine sind – wir sind ein Viertel mit verschiedensten Menschen, die alle durch die Lieben zum Stadtteil verbunden werden.

Wie lang könnt ihr euch das noch leisten?

Es gibt bereits verschiedene Initiativen, Gruppierungen, Ideen, Ansätze, die sagen und zeigen, dass wir das nicht mit uns machen lassen und zusehen, wie die Zukunft St. Paulis ohne uns geplant wird. Wir sind da – viele – und wir sollten der Öffentlichkeit deutlich machen, dass wir gemeinsam dagegen angehen! Das Viertel trägt heute die Farben von NoBNQ, eine der Gruppen, die ganz eigene Vorstellungen haben, was mit ihren Häusern passieren soll.

Es liegen in den verzeichneten Orten Infomaterialien zu dieser Initiative und der Gesamtsituation aus und verschiedene kleine und größere Veranstaltungen bieten Raum zum Treffen, Austauschen und Vernetzen. Wenn wir uns gegenseitig in dieser Situation nicht alleine lassen, dann können unsere Anliegen nicht ignoriert werden – wir haben Mitbestimmungsrecht und das zeigen wir auch! ”

Der Aktionstag wird unterstützt von u.a.:

Ahoi, artstore, Back Records, Backbord, Barbarabar, Boutique Bizarre, Burnout Records, Café Geyer, Cobra Bar, Don’t tell Mama, Ex-Sparr, Gun Club, Hafenbasar, Hafenklang, Hasenschaukel, Headcrash, Hensel, Hip Cats, Hotel Kogge, Jolly Roger, Kandies, Kombüse, Komet, Onkel Otto, P3, Pauli Pizza, Roschinsky’s, Rosis Bar, Rückkopplung, Skorbut, Smallville, Sisterhood & Brotherhood, St. Pauli Infoladen, Sorgenbrecher, Suicycle Store, Tippel II, Totec, Treibeis, Wilde Erdbeeren, Wildes Herz, Zum goldenen Handschuh, Zum Silbersack, u.v.a.”

ÜBERALL DORT LIEGEN FLUGBLÄTTER AUS MIT EINEM STRASSENPLAN ZUR EINKEHR

Aktionen & Info am 05. Februar 2011

Kommt Vorbei!

It’s yours – Don’t let the big man take it away from you!

via http://www.no-bnq.org/2011/02/03/5-2-im-viertel-aktionen-inf…

Wütende Solidemos für die „Liebig 14″ in Hamburg

Unter dem Motto „One Struggle, one Fight, Liebigstr. 14 bleibt“ zogen am Abend des 2. Februars etwa 400 Menschen aus dem Hamburger Schanzenviertel zur Hafenstraße.

Die Solidemo begann um 20 Uhr vor der Roten Flora! Als sich bis 20:30 Uhr kein Anmelder fand, formierte sich die Demo und ging spontan los. Die Hamurger Polizei hielt den Aufzug nach wenigen Metern auf. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten und die Polizisten wurden mit Pyro und Falschen angegriffen. Weitere halbherzige Versuche die Sperre zu durchbrechen scheiterten.
Nach 20 Minuten fand sich dann doch ein Anmelder und eine kraftvolle Demo zog unter „Miete verweigern, Kündigung ins Klo, Häuser besetzen sowieso“ „Bambule“ „One Struggle, one Fight, Liebstr. 14/ Rote Flora bleibt“ nach St.Pauli.

Auf der Reeperbahn, sollte die Demo direkt zur Hafenstr. führen, jedoch lösten sich aus der Demo einige Teilnehmer_innen und liefen die Reeperbahn runter. Die planlosen Bullen versuchten hektisch dies zu unterbinden, bekamen den wütenden Mob aber nicht mehr unter Kontrolle. Der zog dann durch mehrere Straßen selbstständig Richtung Hafenstr.!
Dort wurden Barris gebaut und das ein oder andere Feuer loderte auf.
Bis 22 Uhr waren immer wieder Kleingruppen unterwegs. Das ein oder andere soll wohl noch zu Bruch gegangen sein.

Schon vor der Räumung der Liebigstraße 14 hat die Rote Flora ihre Solidarität verkündet und zum Protest aufgerufen:

>> Wir erklären uns solidarisch mit dem akut von der Räumung bedrohten Wohnprojekt Liebig 14 in Berlin.

Das Wohnprojekt stellt seit langem ein Versuch dar, kollektives Leben auszuprobieren und zu organisieren und bietet zudem die Möglichkeit, günstigen Wohnraum zu erhalten. In Zeiten, in denen ganze Stadtteile von Aufwertung betroffen sind und Wohnraum für viele unbezahlbar wird, sind solche Orte, die diesem etwas entgegensetzten, wichtiger denn je.
Ähnlich wie die Liebig wird unter Umständen auch die Rote Flora bereits in wenigen Monaten von einer Räumung bedroht sein. Es zeigt, dass linke Projekte, egal ob sie einen Raum zum Wohnen bieten oder als soziales Zentrum fungieren, welche sich zur Aufgabe gemacht haben, dem gesellschaftlichen Mainstream und einer kapitalistischen Verwertungslogik etwas entgegenzusetzen, immer stärker bedroht sind. Dieses bedeutet für uns aber nicht, dass wir den Kopf in den Sand stecken und Polizei, Politiker und Investoren machen lassen, was sie wollen. Es ist für uns vielmehr ein Grund zu zeigen, dass wir uns mit den derzeitigen Verhältnissen nicht zufrieden geben werden und wir dazu aufrufen, leer stehende Eigentumswohnungen und Büroräume zu besetzen und zu Orten zu machen, in denen kollektives und selbstbestimmtes Leben möglich ist. Wir können uns der Liebig 14 inhaltlich nur anschließen:
„Wir haben schon längst keinen Bock mehr auf diesen Staat und seine Repression, wir haben keinen Bock auf Unterdrückung und Konkurrenz und wir haben keinen Bock auf Kapitalismus und seine neoliberalen Versprechen.“

Wir rufen daher für den Tag X (der Tag des Versuchs der Räumung der Liebig 14 – vermutlich der 02.02.2011) zu einer Spontandemonstration um 20 Uhr vor der Roten Flora auf. Nehmen wir uns die Stadt!! Leerstand zu Wohnraum!! Für ein selbstbestimmtes Leben!! Liebig 14 verteidigen!! Kommt zur Solidemo am 29.01.2011 nach Berlin!!

Plenum der Roten Flora, 26.01.2011 < <

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Auch heute ruft eine autonome Gruppe aus Hamburg noch mal zur Demonstration auf!

Sponti heute, Freitag, 19 Uhr am Gänsemarkt !!

Ab in die City!!

Von Schlagstöcken, Wasserwerfern, Pfefferspray und gut bezahlten Schlägern in Uniform.... Solidarität mit Liebig14!

Heute um 19 Uhr wird es erneut eine Spontandemonstration geben.
Kommt bitte alle zum Gänsemarkt.
Es ist wichtig, dass die Räumung des alternativen Wohnprojekts, Liebig 14, nicht in Vergessenheit gerät und dieses auch zu zeigen; mit Präsenz, nicht nur an einem Tag.
Die meisten von uns haben noch immer unendliche Wut in sich, dies gilt es auf die Straßen zu tragen. Gerade auch weil es auf der Sponti am Mittwoch wieder einmal einen Pfeffersprayeinsatz schon bevor die Demo überhaupt loslaufen konnte gab, Passanten nicht aus dem abgeriegelten kessel durften und es Schlagstock- und Wasserwerfereinsätze gegen Menschen gegeben hat, sind wir unendlich wütend und müssen uns Luft verschaffen!

KEIN VERGEBEN KEIN VERGESSEN - HÄUSER ÜBERALL BESETZEN!!

Solidarität mit Liebig 14!

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(Quelle: www.indymedia.org)